Teeshot-Neid und seine Folgen

Nicht unentscheidend ist ja, wer zuerst abschlägt – und wie gut dieser Abschlag ist.

Ist dieser Abschlag SEHR gut, ist es danach unheimlich schwierig, sich hinzustellen und sich NICHT 8damit zu vergleichen.

Zum einen sorgt der Vergleich mit dem anderen Ergebnis für Druck. Der wiederum macht unlockerer – und dann wirds eh schon nix mehr.

Zum anderen beschäftigt man sich mehr mit dem Ergebnis des anderen  als mit dem unmittelbar eigenen nächsten Ziel.

Sich nicht auf ein konkretes, gezielt ausgewähltes Ziel zu konzentrieren: Ohnehin immer ein Fehler.

Einfach den Ball des anderen als Ziel zu nehmen… ist noch blöder. Das ist quasi eine Garantie, irgendwas Verhutzeltes zu produzieren.

Je nach Shotlänge etc. kann für einen selbst ja ein ganz anderer Landeplatz Sinn machen… und wenn wir uns das Ergebnis des anderen innerlich als Maßstab aufdrücken lassen (von uns selbst natürlich), dann landet damit SEIN ZIEL in unserem internen Navigationssystem.

In dieses Navigationssystem gehört aber nur das eigene Ziel.

Also, merken:

Nur das eigene und für einen selbst passende Ziel zählt.

Das gilt es – wie immer – ganz bewusst auszuwählen.

Unabhängig davon, wie perfekt platziert oder wunderbar lang der Teeshot des Menschen vor einem war. Und (Übung in Demut!) gegebenenfalls den Anspruch erst recht zurück zu schrauben, je mehr Druck man sich selbst macht.

Dass all diese Erkenntnisse wie so oft auch aus dem Yoga und/oder Teil einer 1a-Anweisung, wie man sein Leben besser lebt, sein könnten wohl unnötig zu erwähnen…oder?

[Bildquelle: Stefanschenkon auf Pixabay – danke!]